Pinke Geige
Krank

Schau mir in die Augen und sag mir was du sehen kannst. Spürst du die Kälte oder siehst du wie ich einsam sterbe? Mit Blut schreibe ich deinen Namen und deine Worte auf den Asphalt. Ich hoffe meine Botschaft kommt bei dir an, doch der Regen verwischt meine letzte Hoffnung auf Leben. Ich hasse die Menschen, denn sie lassen mich nicht gehen. Wenn du mich berührst, merkst du, wie weit weg alles ist. In meiner Welt gibt es keinen Krieg, keine Tote, keinen Hass. Diese Welt ist nicht wirklich, doch sie tut mir nicht weh und deshalb flieh ich weiter. Versuch mich zu verstecken, vor meinen Pflichten und Taten. Ich fürchte mich vor der Realität, habe Angst zu versagen, wenn ich mich zeige. Denn zeige ich mich, bin ich wieder verletzlich und das will ich nicht. Ich kann nicht zulassen, dass du mich so siehst. Die Welt um mich zerbricht und ich weiß, dass ich nicht mehr zurück kann. Die Menschen haben mich zerrissen, verstört und bedrückt. Schwarzseherisch haben sie mich zu Boden gepresst, mir Lügen erzählt und mich verspottet. Nur du warst noch da, am Ende des Lichts brauchst du keine Angst zu haben. Ich werde vor dir da sein und dich von dort aus auffangen, wenn du verzweifelt bist. Ich werde da sein, auch wenn du mich nicht siehst. Ich werde da sein, wenn du nicht mehr weiter gehen kannst. Ich werde deinen Weg ebnen und jedes Hindernis aus dem Weg räumen, damit du weiter kommst und nicht verzagst.
29.10.09 21:10
 


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